Waldbaden

Sehr oft wurde ich schon gefragt: "Was ist denn ein Waldbad? Muss ich da im Badeanzug in den Wald? Wo kann man denn im Wald baden?

Dass ein Waldspaziergang gut für uns ist, das wissen wir, aber warum ist das so?

Der Begriff Shinrin Yoku wurde 1982 in Japan von Dr. Qing Li erfunden und bedeutet so viel wie "Baden in der Waldluft" oder "Baden in der Atmosphäre des Waldes"

In den letzten 30 Jahren wurde durch zahlreiche wissenschaftliche Studien nachgewiesen, dass die Farbe Grün, die Pflanzen, die Natur und der Wald positive Auswirkungen auf den menschlichen Körper haben. 1984 erforschte Roger Ulrichs, dass die Farbe Grün entspannend und heilsam ist.

Der Wald bietet uns eine absolute Wohlfühlatmospähre.
Die Pflanzen des Waldes geben Terpene in die Luft ab. Wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass diese sekundären Pflanzenstoffe bioaktiv sind und auch Auswirkungen auf den Menschen haben, die sich im Wald aufhalten.

Die Studienergebnisse von Dr. Qing Li kamen zu folgendem Ergebnis:
Wenn man zwei volle Tage pro Monat im Wald verbringt, hält die schützende Wirkung auf das Immunsystem einen Monat lang an.

Darüber hinaus aktiviert der Wald den Ruhenerv Parasympathikus, Dieser ist z.B. zuständig für:
- Senkung des Blutdrucks
- Senkung des Blutzuckerspiegels
- Erhöhung der Verdauungsenzyme
- Reduzierung der Freisetzung von Stresshormonen
- Normalisierung der Glucoseproduktion
- Aktivierung von Niere und Darm
- Durchblutung der Organe.


Wie geht Shinrin Yoku?





Silke Riehl
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